Ausland · Persönlichkeit · Zukunft
00:00:00: Hallo liebe Zuhörer, ich begrüße Sie ganz herzlich zu einem neuen Podcast der Bildungs-Doc Academy in Dresden.
00:00:06: Heute Thema Schülerspracheise weil wir haben ja die ersten Rückkehr wieder bekommen.
00:00:13: dazu eingeladen habe ich mir die fantastische Lena aus Dresdien.
00:00:19: sie lächelt sie sehen es nicht aber sie wird sicherlich Freude an unseren podcast haben.
00:00:24: Lena, stell dich doch mal kurz vor.
00:00:26: Wer bist du?
00:00:27: Warum wolltest Du eine Schüler-Sprachreise machen?
00:00:30: Ja also ich bin Lena.
00:00:31: Ich bin fünfzehn Jahre alt und ich wohne in der Nähe von Dresden Und ich habe nach der neunten Klasse eine zweibüchige Bracheise Nach Bournemouth In Südenglern gemacht Und ich weiß gar nicht mehr genau wie das mit der Sprachreis kam.
00:00:45: Wir waren auf jeden Fall mit meinen Eltern Auf einer Bildungsmesse.
00:00:49: Da hatten wir einen Vortrag von Bildungsstock gehört und uns dann auch an dem Stand informiert.
00:00:55: Und dann war ich zum Beratungsgespräch, und dann hat sich das so ergeben.
00:00:58: Genau bis zu dem Zeitpunkt der Spracheise habe ich das eigentlich gar nicht richtig realisiert dass ich dann zwölf Wochen alleine im Ausland bin ohne meine Eltern und dann im Flugzeug kamen.
00:01:10: so langsam die Realisation.
00:01:11: Ich muss ehrlich sagen auch ein bisschen die Angst.
00:01:14: aber ich kann jetzt schon sagen es war eigentlich komplett unnötig Das man vielleicht noch dazu sagen sollte, dass ich mit einer Freundin geflogen bin.
00:01:21: Also wir sind zusammengeflogen und waren in der gleichen Schule, aber nicht in der gleichen Gastfamilie.
00:01:27: Ja wer bei Bildungsdauk ist lässt sich immer gerne überzeugen dass es das richtige Weg ist.
00:01:32: Und ganz kurz nur im Nachhinein warst du eine gute Entscheidung.
00:01:36: die Schüler sprach
00:01:36: also
00:01:38: Du warst zur Schülerspracheise wie alt oder eingetreten bist?
00:01:44: Fünfzehn.
00:01:45: Da darfst du ja mit sogenannten billig R-Leins nicht fliegen.
00:01:49: Wie bist du geflogen?
00:01:51: Ich bin mit British Airways von Prag geflogen.
00:01:54: Von Prag?
00:01:55: Weil es günstiger ist!
00:01:57: Liebe Zuhörer, mir blutet das Herz wenn ich unsere Schüler Spracheisen denn die noch keine sechzehn sind Prag empfehle weil die Flugkosten grad wenn man dann mit namhaften Airlines fliegt doch exorbitant hoch sind.
00:02:10: Du bist am Sonntag wohin geflog?
00:02:14: und wie bist du nach Bournemouth?
00:02:16: Ich kann's nicht so schön aussprechen wie du.
00:02:18: Wie bist ihr dort hingekommen?
00:02:20: Ich bin in London Heathrow gelandet, dann wurden wir am Ausgang abgeholt von einer Kingsmitarbeiterin und dann bin ich noch gemeinsam mit meiner Freundin und drei anderen Schülern mit einem Shuttlebus nach Bauenwald gefahren.
00:02:34: Und der hat uns dann in die Familien verteilt.
00:02:36: Wann warst du Samstag da bei deiner Gastfamilie?
00:02:40: Unser Flug ging glaube ich um zehn Uhr dreißig ungefähr und ich denke ich war dann so...ich weiß nicht mehr genau vierzehnt, fünfzehn Uhr in der Familie.
00:02:49: Da warst du sicherlich am Sonntag nochmal am Meer?
00:02:52: Am Sonntagnicht, nein.
00:02:54: Weil die Familie auch relativ weit weggewohnt hat von mir.
00:02:58: Da war ich dann nur zu Hause und bin mit meinem Gastfahrt, die noch eine kleine Runde mit den Hunden durchbauen muss gelaufen.
00:03:05: Und hat dein Gastpapa deinen Englisch verstanden?
00:03:09: Ja hatte er!
00:03:10: Aber du hast das sicherlich mitbekommen genauso wie unsere Highschool-Schüler wenn sie ankommen.
00:03:15: Viele machen sich ja immer Gedanken, werden sie mich verstehen.
00:03:18: Eure Englisch ist ganz gut aber ihr traut euch meistens wegen Satz-Baugrammatik.
00:03:22: Aber ansonsten könnt ihr euch gut verständigen richtig?
00:03:25: Ja?
00:03:25: also am Anfang war das auch immer noch ein bisschen schwieriger weil man noch darüber nachgedacht hat was man jetzt sagt wie und ob das richtig ist.
00:03:33: Aber mit der Zeit verschwindet es.
00:03:36: Kommt meistens am Ende.
00:03:37: aber bevor ich das vergesse Vierzehn Tage Schülersprache, also unsere Eltern sind immer erstaunt welche Entwicklung das Kind nimmt bzw.
00:03:45: dass ihr Kind keine Angst hat mehr Englisch zu sprechen.
00:03:47: wie ist es bei dir?
00:03:49: Ja würde ich auch so sagen dadurch dass man dort einfach von allen Seiten englisch mitbekommt und ja auch verpflichtet ist Englische zu sprechen.
00:03:57: wenn man sonst nicht kommunizieren kann wird das auf jeden Fall einfacher.
00:04:00: Dann war der Montag.
00:04:02: Der Montag beginnt ja oftmals mit den Sprachtest.
00:04:06: Wie weit war deine Gastfamilie von der Sprachschule entfernt?
00:04:09: Ich bin früher mal ungefähr zehn Minuten zur Bushaltestelle gelaufen und dann ungefähr sieben Minuten mit dem Bus gefahren, und von der Haltestellte dann nochmal ungefähr fünfzehn Minuten zur Schule gelaufen.
00:04:21: Genau also war ich ungefähr dreißig Minuten unterwegs
00:04:25: Und das hast du geschafft, alles zu keine Angst?
00:04:28: Nein!
00:04:28: Das war alles ganz einfach.
00:04:31: Übrigens Die Selbstständigkeit, du warst ja dann am Flughafen allein oder durch die Sicherheitsschrange bist.
00:04:40: Warst du da sehr aufgeregt?
00:04:42: Ach so!
00:04:42: Du warst mit der Freundin.
00:04:44: Da ging es ja noch.
00:04:44: Habt ihr Betreisende gefunden, wo ihr habt gesehen?
00:04:47: Die waren auch nach London.
00:04:49: In Prag hatten wir selbst auf jeden Fall keine Leute erkannt und ich glaube es waren auch keine da, die dann auch die Sprachreise gemacht haben.
00:04:58: Und man hat dann die ersten erst in London an den Flughaften getroffen.
00:05:02: Also nochmal zurückzukommen, auf den Montag Einstufungstest.
00:05:05: Wie ist der abgelaufen?
00:05:06: Wann solltest du früh an der Sprachschule sein?
00:05:08: Wie war so der Montag?
00:05:10: wie ist er abgelofen?
00:05:11: Da bin ich auch ganz normal mit dem Bus in die Schule gefahren und dann haben wir erst mal in einem Raum gewartet.
00:05:16: Ich glaube, Achtu-Dreißig wurde uns gesagt dass wir da sein sollen Und dann haben ja erstmal eine kleine Einführung bekommen und dann wurde uns gesagt An wen wir uns wenden können wenn irgendwelche Probleme sind oder welche Regeln die Schule hat.
00:05:31: Als erstes gab es so multiple Choice-Fragen, wo man einfach ankreuzen musste.
00:05:36: Zum Beispiel in den Satzvorständigen, wo halt ein bisschen die Grammatik prüft wurde oder das Vokabular.
00:05:43: Dann gab's einen Teil wo man selber was schreiben musste und man konnte auch angeben ob man zum Beispiel schon mal Spracheisen gemacht hat und auf welchem Level damit das einfacher ist.
00:05:53: zur Einstufung aber im sprachlichen Teil hatten wir ja nicht in dem Test
00:05:57: Wie lange dauert so'n Test?
00:05:58: Eine Stunde.
00:05:59: Ich glaube wer hatte Ja, sechzig Minuten Zeit.
00:06:02: Und danach ging es in die Schwachschule?
00:06:04: Oder ihr wartest ja schon in der Schwachschule und dann ging's mit Schwachunterricht los?
00:06:08: Am ersten Tag noch nicht.
00:06:09: da hatten wir dann nach der Einführung erst mal Mittagspause und am Nachmittag sind wir alle zusammen in so ein Park gegangen und dort hat mir so bisschen kennengelernt mit Einschülern, die neu waren und sind noch durch Bornmesse gelaufen im Gruppen und mussten immer so Fotos an bestimmten Plätzen machen, die wir finden mussten.
00:06:28: Und genau da hat man sich am ersten Tag noch ein bisschen kennengelernt.
00:06:31: Wie waren die ersten Eindrücke von Bonn-Muth?
00:06:34: Also Bonn Muth ist auf jeden Fall eine sehr schöne Stadt, das Meer war sehr schön und wir waren auch wirklich fast jeden Tag in den Parks und am Meer.
00:06:43: Die ersten Tage waren sehr anstrengend weil es sehr viele neue Eindrücke waren.
00:06:47: aber ja es war sehr toll.
00:06:49: Kurz mal was zum Wetter.
00:06:50: Mein Sohn wohnt ja schon zehn Jahre in Südengland, dort scheint meistens die Sonne.
00:06:55: Ich vergleiche das immer mit Ostsee-Wetter weil wo er einen Maße in London hat gemacht, hat es immer geregnet.
00:07:00: Wie war bei euch das Wetter?
00:07:02: Bei uns war das Wetta sehr gut.
00:07:03: ich glaube wir hatten an einem Tag, hat's vielleicht mal zehn Minuten oder so genießelt aber sonst hat immer die Sonnengeschehen oder es war halt bewölkt aber es hat sonst nie weiter geregneten.
00:07:13: Das Wetter war immer gut
00:07:14: und beim ersten Tag kennenlernen Phase Hast du dann allein mit deiner Freundin gesessen oder habt ihr euch gleich auf die neuen internationalen Schüler eingelassen?
00:07:24: In der ersten Woche war es so, dass sehr viele Deutsche auch da waren.
00:07:27: Es sind bestimmt sieben oder acht Deutsche angekommen.
00:07:30: Natürlich hat man sich erst mal mit denen unterhalten aber soweit es dann am Nachmittag in das Kennlernen ging, hat man natürlich auch angefangen mit den anderen Schülern aus den anderen Ländern zu sprechen Und da haben wir auch direkt in dieser Partnerarbeit eine Gruppe geformt mit noch drei Argentinierinnen, die auch die zwei Wochen da waren.
00:07:50: Mit denen sind wir sehr gute Freunde geworden und haben ganz viel mit ihnen gemacht.
00:07:55: Bist du mal eine zukünftige Tango-Zentren?
00:07:59: Wenn wir es nach Argentinien machen... Dann habt ihr natürlich Englisch gesprochen.
00:08:04: Ja!
00:08:05: Habt ihr sehr viel Englische gesprochen, auch wenn Deutsche zusammen waren?
00:08:09: Leute dabei waren, die kein Deutsch konnten.
00:08:11: Dann eigentlich fast immer Englisch.
00:08:14: Manchmal kam es noch vor, dass wenn ich mit einer Deutschen geredet habe wir auch Englische gerede haben aber manchmal gab dann halt doch das Deutsch durch.
00:08:20: Deine Klasse wurde ja zusammengesetzt anhand eurer Sprachniveaus an ihren Reich.
00:08:26: Keiner wird unterüberfordert.
00:08:27: Das ist der Schöne, das effektives Lernen.
00:08:29: Wie viele Schüler wart ihr in der Klasse und aus welchen Ländern kamen die Schüler?
00:08:33: In der ersten Woche waren wir glaube ich neun Schüler in der Klasse.
00:08:38: Das waren drei Deutsche, zwei Argentinier, zwei Tschechenen eine Italienerin, eine Spanierin und ich glaube noch ein Italiener und einen Tscheche.
00:08:51: Und in der zweiten Woche waren wir bisschen mehr.
00:08:53: da waren wir dreizehn Leute in der klasse und das ist für die Verhältnisse dort schon sehr viel.
00:08:57: Da war ich dann mit den drei Argentiniern zusammen und noch anderen Argentinian-Tschechen und auch andere Nationalitäten.
00:09:04: Die
00:09:05: Schüler, die zurückkommen, sagen immer diesen Sprachunterricht kannst du mit dem Sprachunterricht in Deutschland vergleichen.
00:09:12: Weil man lernt ja auch wie umbeschreib ich Wörter wenn ich die Verkabelne kenne.
00:09:16: vielleicht kannst du mal etwas für Lernsystematik sagen damit sich uns so zuhört dass wir vorstellen können wie du dort Englisch lernst und warum das vielleicht mehr Spaß macht als in Deutschland.
00:09:27: Genau in der ersten Woche hatten wir uns über Kunst unterhalten.
00:09:31: Da hatten wir zum Beispiel einen Eintag in Partnerarbeit, da ist man dann auch wieder in Kontakt mit den anderen Schülern gekommen.
00:09:36: Bilder bekommen und dann durften ja uns die Aussuchungen mussten erst mit unserem Partner und dann mit der ganzen Klasse darüber reden also was man sieht und wieso wie die Bilder schön finden und was sie ausdrücken.
00:09:47: Wenn es zb Wörter gibt, die man nicht kennt, dann probiert man die natürlich zu umschreiben.
00:09:52: oder wenn es generell neue Vokabeln vom Lehrer gab Konnte man die sich immer aufschreiben in so ein Hef, was wir bekommen hatten.
00:09:59: Aber dann nicht mit deutscher Übersetzung dazu sondern mit einer Beschreibung für das Wort in Englisch.
00:10:04: Ja und generell hat man im Unterricht sehr viel geredet.
00:10:06: Und es ist auch nicht wie in Deutschland dass wenn der Lehrer eine Frage stellt dann meldet man sich und erwartet bis man dran genommen wird Sondern du redest da einfach.
00:10:14: Wenn Du eine Idee hast dann bringst Du die Idee einfach ein.
00:10:16: Und hat Elena viel gredet?
00:10:18: Geht Auf jeden Fall mehr jetzt hier im Unterrecht in Deutschland.
00:10:21: Euer Lehrer war Muttersprachler Alles in Englisch.
00:10:24: Von früh, gutmorning bis zum Abend.
00:10:27: Also grundsätzlich alles englisch richtig?
00:10:29: Ja also wir hatten zwei unterschiedliche Lehrer in den zwei Wochen aber das waren beides Muttersprachler
00:10:34: Und hatten die viel Spaß mit euch?
00:10:37: Ich denke
00:10:38: Früh gab's ein Lunchpaket von deiner Gastfamilie Mit, da gab es lunch.
00:10:44: Einzelt mir ein Deine Gastfamine sicherlich Haus.
00:10:48: Hatten die mehrere Sprachschüler aufgenommen oder warst du der einzige
00:10:51: zum Essen, also ich hatte in der Familie gefrühstückt.
00:10:54: Also ich habe keinen Lunchpaket mitgenommen sondern dann Lunch in der Schule gegessen und nur wenn wir Ausflüge gemacht hatten hab' ich einen Lunchpakett mitgenommen In dem Haus.
00:11:03: die hat noch zwei Hunde Und noch drei weitere Schüler.
00:11:07: das waren in beiden Wochen jeweils drei Jungs.
00:11:10: Das war in der ersten Woche waren es zwei Japaner und ein Argentinier und in der zweiten Woche der Argentinier, ein Tscheche und einer aus Kasachstan.
00:11:18: Und die Jungs waren immer in der oberen Etage und ich hatte mein eigenes Zimmer.
00:11:22: unten wird meinem Engelbart.
00:11:25: Und was haben die Jungen von der Lena gehalten?
00:11:27: Haben sie sich viel mit dir unterhalten?
00:11:29: Eher weniger manchmal wenn wir alle zusammen am Tisch saßen unterhalten oder wenn wir zum Bus laufen sind aber eher weniger.
00:11:36: Du hättest ja können auch ansprechen Aber das kommt ja mit der Zeit nicht.
00:11:40: Wenn du Lunch in der Kantine... In der Schulkantine geholt hast, das musstest du selbst bezahlen.
00:11:47: Das haben wir vorher schon bezahlt gehabt und da haben wir so Lunch Cards bekommen wo dann immer abgehakt wurde.
00:11:53: Also das haben sozusagen die Eltern mit Programmpreis bezahlt?
00:11:57: Ja!
00:11:57: Gut wie viele Stunden hatten der Vormittag?
00:12:00: Sprachunterricht?
00:12:00: vier Stunden?
00:12:02: Wir hatten immer Unterrichtsbeginn um acht uf vierzig bis zwölf uf fünfzehn war immer unterricht jeweils sechzig Minuten unter zwischen fünf zehn Minuten Pause Und dann war eine Stunde Lunchpause, und dann ging es um die Zeit von dreizehn bis ungefähr siebzehnt Uhr mit den Aktivitäten weiter.
00:12:22: Wenn wir mal kurz zum Sprachunterricht waren das jetzt immer so.
00:12:25: ein Frontalunterricht gut?
00:12:27: Du sagst es ja jeder könnte sagen wenn er was zu sagen hatte.
00:12:31: aber waren da auch Rollenspiele?
00:12:33: oder habt ihr bestimmte Sachen gemacht wo man als Spielerricht so Englisch lernt?
00:12:37: In der ersten Woche hatten wir auf jeden Fall viel immer geredet in Partnerarbeit oder zum Beispiel ein Video angeschaut und dann aufgeschrieben, was passiert ist.
00:12:45: Und dann sind wir nochmal durchgegangen wie man das jetzt noch besser formulieren könnte.
00:12:49: Zweiten Woche haben wir so viele Spiele gespielt
00:12:51: z.B.,
00:12:52: dass drei Leute einen Wort erklären und der andere das erraten muss.
00:12:56: Wir hatten immer in der dritten Unterrichtsstunde jede Woche eine Art Projektstunde und da hatten wir in der ersten Woche ein Brettspiel gewastet.
00:13:04: In der zweiten Woche mussten wir uns so ein Produkt sag ich mal, ausdenken und das dann vorstellen.
00:13:10: Oder andere Klassen haben zum Beispiel auch so eine Art Tagesschau gedreht?
00:13:15: Nicht wir mussten, wir durften!
00:13:18: Wir durften ja.
00:13:19: Ihr hattet genau den Unterricht denn man an deutschen Schulen vermisst.
00:13:23: Wir haben ja auch Schüler.
00:13:24: gerade bei einem Highschool-Jahr wird sie immer ein Profiler stellt und dann fragen wir natürlich auch zu Sensoren ab bzw die Zeugnisse der letzten beiden werden abgegeben und da haben wir welche, die haben englisch ne Vier und die machen einen super Interview.
00:13:38: Und dann sage ich, warum habt ihr eine Vier?
00:13:39: Naja uns interessiert der Englisch unterrichten wir wollen reden.
00:13:43: Wir wollen sprechen aber eben nicht immer diese Grammatik und Satzbau.
00:13:47: Genau das habt ihr ja in England.
00:13:49: deshalb macht es auch viel Spaß.
00:13:51: hattest du mal in den vierzehn Tagen im Moment wo du hast gedacht Ich bin unter oder überfordert
00:13:57: eigentlich nicht.
00:13:58: nein also mein Klassenlevel war auf jeden Fall sehr gut für mich und wenn's irgendwelche Probleme mit den Klassen gab Also wenn man gedacht hat man ist unter oder konnte man das auch ansprechen.
00:14:08: Und dann wurde das berücksichtigt und man konnte die Klasse wechseln.
00:14:12: Oder der Lehr hat dich gefragt, na Lena soll ich jetzt erstmal Deutsch mit dir reden?
00:14:17: Mittag vorbei!
00:14:18: Mittagsstunde werden wir da keine gemacht haben.
00:14:20: wie ging es nach dem Mittag weiter?
00:14:22: Ähm,
00:14:23: dreizehn auf fünfzehn haben wir uns immer getroffen.
00:14:25: Und genau ging's los.
00:14:28: Und da hatten wir in der ersten Woche waren wir direkt am Dienstag auf so einem Wasserpark.
00:14:34: Genau das war sehr lustig.
00:14:35: Dann waren An dem anderen Tag noch in den Park, da haben wir so verschiedene Spiele gespielt.
00:14:41: Und am Donnerstag sind wir in einen Shoppingcenter gefahren.
00:14:45: Am letzten Tag, am Freitag in der ersten Woche hatten wir Movie-Making also waren wir in Gruppen und haben ein Film gedreht Also ein Trailer für ein Film.
00:14:54: Den haben wir dann am Ende uns alle gemeinsam angeschaut und dann konnte man voten welche Gruppe das am besten gemacht hat.
00:14:59: Zweiten Woche waren wir nochmal im Park In einem Zoo und in Swannwich Auch eine Stadt am Meer.
00:15:08: Da sind wir hingefahren, genau!
00:15:10: Sehr abwechslungsreich
00:15:11: und
00:15:12: die Nachmittage waren ausgefüllt mit Erlebnissen.
00:15:16: Die Abende, manche Schüler haben zu mir gesagt Wir haben dann auch mal mit der Gastfamilie abgesprochen dass wir mal nicht zum Abendbrot da sind weil ja am Strand auch Partys stattfanden.
00:15:27: habt ihr Partys gemacht natürlich Altersgerecht am Strand?
00:15:32: Es ist dort jeden Donnerstag eine U-Achzehn-Party.
00:15:36: Da waren wir aber nur in der zweiten Woche.
00:15:38: Ich habe oft in der Familie zu Hause gegessen, also die Gasteltern haben nicht mit uns gegessen Aber sie waren auch beim Essen und da hat man sich mit denen unterhalten.
00:15:46: Aber an einigen Abenden sind wir dann doch In der Stadt irgendwo essen gegangen oder am Strand
00:15:51: Hier allein oder mit Gastfamilien
00:15:53: Allein?
00:15:54: Also mit Freunden.
00:15:55: Ja Wann musstest du Zuhause sein?
00:15:57: Ich musste um einundzwanzigund dreißig zu Hause sein
00:16:00: Und ging es auch mal länger am Wochenende?
00:16:02: Eigentlich nicht, aber ich hatte auch nicht gefragt.
00:16:04: Aber uns wurde gesagt, dass wir einundzwanzig-o-dreißig zu Hause sein sollen wenn wir unter sechzehn Jahren sind.
00:16:10: Gut erzogen wie wir das von unseren Schülern kennen.
00:16:13: Wie waren die Wochenenden und was habt ihr da gemacht?
00:16:15: Londonfahrt war dabei?
00:16:17: Genau!
00:16:17: Am ersten Samstag waren wir in London.
00:16:20: Da hatten wir als erstes alle zusammen eine Bootstour auf der Temse gemacht und danach hatten wir Freizeit zum Big Ben gegangen oder zum Landen ein nochmal Fotos machen und haben uns was zu essen geholt in einen Parkgesetz.
00:16:35: Und dann wurde halt ein Treffpunkt ausgemacht, wann wir wo wieder sein müssen zum Zurückfahren.
00:16:40: In der zweiten Woche waren wir im Winzerkasse da, wo die Royal Family auch oft ist.
00:16:47: Da hatten wir auch Freizeit.
00:16:50: Wie ist das für den Wart?
00:16:50: ja alleine in London unterwegs?
00:16:52: Ich weiß es nicht mehr ganz genau aber ich glaube es waren so ungefähr dreieinhalb Stunden.
00:16:56: Da sind die Eltern immer erstauern.
00:16:59: Weil ich glaube auch du, liebe Lena wenn du mit deinen Eltern in London wärst dann würden sie nicht sagen... ...Lena hier ist das Landenei!
00:17:07: In vier Stunden treffen wir uns wieder.
00:17:09: Wahrscheinlich nicht.
00:17:11: Und da hast du natürlich auch in London mal gesehen wie preisintensiv das Leben dort ist.
00:17:15: richtig.
00:17:16: Ja mein Sohn hat dort ein Master gemacht Aber England ist so sehr teuer.
00:17:20: Hast Du in Bournemouth Eis gegessen?
00:17:23: Ja habe ich.
00:17:24: Wie viel?
00:17:25: Fünf Kramtikugel.
00:17:26: Die Kugeln waren sehr teuer.
00:17:27: Ich glaube, vier Pounds fünfzig war eine die ich gegessen hatte.
00:17:31: Felix da wohnt ja neben Breiten schon bei.
00:17:33: sie ist ne englische Kleinstadt, fünftes Haus der Einwohner und das auch wenn er für den Kindern ein Eiskugel kauft, sieben Pfund.
00:17:40: Das ist schon Wahnsinn.
00:17:42: Wie viel Freiheiten hattest du?
00:17:44: oder hast Du gesagt?
00:17:45: Ich brauche keine Freiheiten.
00:17:47: Was was mir hier zur Verfügung gestellt wird, dass reicht mir Oder was für mich organisiert ist, das reicht mir.
00:17:52: Wir sind oft nach den Aktivitäten nochmal an Strand gegangen oder in irgendwelche Läden schauen was wir noch finden, was wir da nicht gesehen hatten.
00:18:01: Also eigentlich jedes Mal, nachdem wir zurück kamen, sind wir nochmal herumgegangen.
00:18:06: am Sonntag wo wir Freientag hatten also immer am Sonnentag ist nichts vorgeschrieben was man macht sondern da hat man einfach den freien Tag.
00:18:13: und da waren wir auch am Strand weil der Strand ist da sehr schön und das Wetter war gut.
00:18:20: Laura ist Engländerin, die Sorte ist mit der schönsten Sandstrand in England.
00:18:25: Und dann natürlich auch die schöne Stadt!
00:18:27: Das ist schon wunderbar... Wie war die Kommunikation mit zu Hause?
00:18:32: Papa und Mama haben doch sicherlich Tagesreport erwartet oder...?
00:18:36: Ja sie haben immer gesagt ich soll erzählen was am Tag passiert ist.
00:18:40: Ich habe auch mit ihnen telefoniert tatsächlich gar nicht so oft.
00:18:43: Die wollten natürlich immer wissen was ich gemacht hab und mit wem.
00:18:46: Ja, die lieben Eltern.
00:18:47: Sie sollen froh sein wenn du dich nicht meldest weil dann geht's dir gut und gefällt es dir.
00:18:53: Anrufen tut man ja oft wenn irgendwelche Probleme sind.
00:18:57: Ich hatte jetzt einen Podcast mit Nicolas gemacht.
00:18:59: da war ein Costa Rica Und da habe ich gefragt wie oft hattest du Kontakt zu Hause?
00:19:03: und meine Mama war so wütend?
00:19:06: Ich hab mich nie von alleine gemeldet Weil in Costa Rica...ich war ja im Paradies.
00:19:10: warum soll ich da Zuhause anrufen?
00:19:13: Wie viel Taschengeld hast du gebraucht, liebe Lena?
00:19:16: Bist du Shopping Queen?
00:19:17: Ja ich shoppe sehr gern.
00:19:19: Und in den zwei Wochen habe ich ungefähr dreihundert Euro ausgegeben vor allem in der ersten Woche und dann in der zweiten Woche war ich immer so...ne ich muss jetzt aufhören!
00:19:28: Ich kann nicht noch mehr kaufen.
00:19:29: aber ja ungefähr dreihundert Euro waren es glaube ich.
00:19:32: In der zweiten woche weil deine Eltern dir kein Geld mehr überwiesen haben Was hast denn da gekauft?
00:19:41: Auf jeden Fall sehr viele Souvenirs gekauft und generell Erinnerungen.
00:19:46: Und dann das Essen gehen, die teuren Eiskugeln.
00:19:50: Na ich sag mal so dass unbezahlbar was kein Geld kostet.
00:19:54: Das sind die Erlebnisse.
00:19:56: Eins vielleicht noch interessant weil manche Eltern fragen ja immer noch Deutschland zeichnet sich auch aus durch Bargeld Bezahlung.
00:20:05: wie hast du in England bezahlt?
00:20:07: Alles mit Karte oder Bargeld?
00:20:09: Ja ich habe alles mit Karten bezahlt Und es gab eigentlich auch nix, wo die Karte nicht ging.
00:20:14: Selbst an kleinen Ständen am Strand, wo man irgendwie Armbänder für zwei von kaufen konnte, wird man alles mit Karten bezahlen.
00:20:21: Außer den Argentinien hast du noch andere Freundschaften geschlossen?
00:20:25: Wir haben auf jeden Fall Freundschaft noch mit anderen deutschen Mädchen.
00:20:29: Wir haben auch viel geredet mit einer Tschechien, Mädchen aus der Schweiz.
00:20:34: aber die größte Freundschaft war dann mit den Argentinerinnen.
00:20:37: Deinen Freunden, Argentinian bist du da jetzt noch in Kontakt?
00:20:41: Ja, wir sind noch in Kontakt.
00:20:43: Wir haben eine Gruppe und da schicken wir immer jeden Tag Fotos rein um Videos und wenn irgendwas passiert ist dann erzählen wir das.
00:20:49: Und auch... wir haben schon so Insider entwickelt und dann bringen die auch immer nochmal rein.
00:20:55: Auf
00:20:55: Deutsch oder Englisch oder Spanisch?
00:20:59: Also den Großteil natürlich auf Englische aber wir haben denen tatsächlich auch etwas Deutsch beigebracht und die uns spanisch.
00:21:07: also wir können jetzt zum Beispiel Szenen auf Spanisch und die auf Deutsch oder wir können einzelne spanische Wörter.
00:21:15: Und die deutsche Sätze, dann versuchen sie das manchmal zu schreiben.
00:21:19: Das ist immer sehr lustig!
00:21:21: Was meinst du rückblickend?
00:21:22: Was hat dir diese Schülersprachreise gebracht?
00:21:26: kurz aber intensiv.
00:21:28: was denkst du?
00:21:28: Was hast du gebracht?
00:21:30: Also als erstes natürlich die Hürde vom Englisch sprechen ist weg und man erzählt jetzt einfach drauf los einfacher und das Englisch ist auch besser geworden.
00:21:41: Ich bin auch selbstständiger geworden, weil ich mich ja immer selber kümmern musste mit welchem Bus ich pünktlich in der Schule bin oder wie ich zurückkomme oder was sich danach noch mache.
00:21:50: dann natürlich die Freundschaften, die man geschlossen hat und die Leute die man kennengelernt hat Und die Erinnerungen die man zusammen mit ihnen erlebt hat.
00:21:56: Ich sehe ja dass bei unseren Zwölfklassen die bei uns sind da sind manchmal solche einfache Dinge die alles der Eltern übernehmen.
00:22:03: Wie war der Abschied aus Burnmove?
00:22:06: Der Abschied war sehr hart, vor allem von unseren Freunden.
00:22:09: Wir standen da wirklich... also wir sind gerade von Windsor zurückgekommen, aus dem Bus ausgestiegen und dann standen ja wieder ganz lange und haben uns verabschiedet.
00:22:18: Und meinten wir müssen es unbedingt wiedersehen!
00:22:20: Dann hat man sich auch noch Verabschiete von allen anderen mit denen man vielleicht nicht so viel zu tun hatte.
00:22:24: Genau, dann haben wir noch viele Fotos gemacht und ja das war schon sehr hart.
00:22:28: Eine dritte Woche wären wir eigentlich alle auch gerne da geblieben.
00:22:31: Was haben deine Eltern gesagt, als sie dich empfangen haben?
00:22:35: Also die Eltern von meiner Freundin haben uns im Prag abgeholt und dann habe ich meine Eltern erst zu Hause wieder gesehen.
00:22:41: Aber ich denke, die waren glücklich hoffentlich, dass sich wieder da war.
00:22:45: Ja aber es war trotzdem traurig, dass die Zeit dann vorbei war die anderen wahrscheinlich so schnell erst mal nicht mehr wieder sieht.
00:22:52: Ich weiß noch mit mir Lisa habe ich auch einen Podcast gemacht, die sagte an der Bushaltestelle es gab Tränen.
00:22:57: wir haben uns am Abend immer wieder hast du meine Hände nochmal eingespeichert guck nochmal nach und dann wieder die dachte wir konnten uns nicht trennen weil wir wussten es ist vielleicht eine Trennung auf ewig.
00:23:09: also manche wusst ihr ja nie wiedersehen.
00:23:11: das würde immer im Leben zu gehen Abschnitte hinter mir.
00:23:15: Man schwört sich dann immer ein, dass man sich hundert Prozent widersieht aber oftmals kommt es nicht weil dann kommen wieder neue Erlebnisse, neue Abenteuer oder du entwickelst dich ja auch immer weiter.
00:23:25: Aber ich sage mal so Es sind ja alles Etappen die dich weiter bringen.
00:23:28: Liebe Zuhörer wir sind am Ende.
00:23:30: Wir wollen ja solche Sachen auch zu sehr ausdehnen Weil der nächste Podcast kommt.
00:23:35: Hundert Prozent Liebe Lena, danke, dass du uns mal auf deine Schülersprache heiß hast mitgenommen.
00:23:41: Unseren Zuhörer noch einmal erzählt wie wichtig so eine Schülerschsprachreise ist?
00:23:45: Ich sage auch immer wenn ihr Kind Probleme im Englisch hat oder in einer anderen Fremdsprache sparen sie sich das Geld für die Nachhilfe.
00:23:54: Vierzehn Tage meine Schülern sprachreisen und dann ist das Problem aus der Welt!
00:23:59: Bei uns ist es üblich liebe Lena Unser lieber Gast hat immer die letzten Worte.
00:24:04: Warum würdest du Schülern empfehlen, eine Schülerspracheise zu machen?
00:24:09: Also wie ich erzählt habe einfach wegen den Leuten die man kennenlernt und die Erinnerungen die einem dann für immer bleiben.
00:24:14: wenn ihr die Möglichkeit habt bleibt drei Wochen anscheinend zwei Wochen da.
00:24:18: Danke
00:24:19: Lena wir bleiben in Verbindung liebe Zuhörer bis zum nächsten Podcast Tschüss!